Komfortlösung mit Nachhaltigkeitsfaktor: Enthärtungsanlagen schützen die Hausinstallation und sichern den Werterhalt

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Frankfurt am Main, 16. Mai 2012 - Kalk ist ein natürlicher Bestandteil von Trinkwasser. In zu hoher Konzentration schadet er jedoch der Hausinstallation, treibt Kosten unnötig in die Höhe und hinterlässt hartnäckige Spuren in Bad und Küche. Die führenden deutschen Sanitärhersteller bieten Lösungen, die Haushalte mit weichem Wasser versorgen. 

Kalk im Trinkwasser ist gesundheitlich unbedenklich. Denn Härtebildner wie Calcium und Magnesium sind von Natur aus in Wasser enthalten und können zum guten Geschmack beitragen. Lagert sich Kalk jedoch im Trinkwassersystem des Hauses ab, setzen sich die Rohre unmerklich zu, sodass im schlimmsten Fall sogar ein Rohrinfarkt droht. Jede Ablagerung belastet gleichzeitig die Haushaltskasse: „Bereits ein Millimeter Kalkbelag bedeutet einen Mehraufwand an Energie um bis zu zehn Prozent“, weiß Jens Bredemeier, Leiter Marketing bei Honeywell Haustechnik. Auch im Alltag ist der Unterschied zwischen hartem und weichem Wasser in puncto Komfort, Finanzen und Werterhalt deutlich spürbar. Die Mitgliedsunternehmen der Initiative Blue Responsibility haben verschiedene Verfahren entwickelt, die Kalkablagerungen verhindern und den Haushalt mit weichem Wasser versorgen.

Herkömmlicher Kalkschutz: Elektrodynamisches Verfahren und Mineralstoffdosierung  
Bei der physikalischen oder elektrodynamischen Kalkschutzmethode regen zwei Elektroden den Kalk zur Bildung von Kristallen an. Die regelmäßige Umpolung der Elektroden sorgt dafür, dass die Kalkkristalle sich wieder ablösen und mit dem durchfließenden Wasser in das Hauswassernetz gespült werden. Weitere Kalkpartikel verstärken die Kristallation, und der Kalk kann sich nicht mehr an Rohren oder Armaturen festsetzen.

Umgekehrt funktioniert die Mineralstoff-Dosierung: Naturidentische Polyphosphatketten lagern sich in den Kalkkristallen ein und stören somit den Kristallaufbau. So bleiben die Kalkkristalle mikroskopisch klein und können sich ebenfalls nicht festsetzen.

„Bei beiden Methoden werden die Kalkkristalle aus der Installation herausgeschwemmt, während alle wichtigen Mineralien im Wasser enthalten bleiben. Daher spricht man hier auch nicht von Enthärtung, sondern von Kalkschutz. In der Regel raten wir unseren Kunden jedoch zu einer Methode, bei der Kalk dem Wasser vollständig entzogen wird, erläutert Alexander Görbing, Abteilungsleiter Werbung und Verkaufsförderung bei Grünbeck. Auch Marcel Wirtz, Key Account Manager bei Syr bestätigt: „Spürbar weiches Wasser entsteht bei diesen Methoden nicht, sie vermindern lediglich die Ablagerung von Kalk. Wer mehr Komfort und hundertprozentigen Schutz möchte, sollte auf moderne Ionentauscher wie unseren IT 4000 zurückgreifen.“

Ionentauscher: Chemische Wasserenthärtung für zuverlässigen Schutz
Fast alle führenden Hersteller setzen inzwischen auf Wasserenthärtungsanlagen, die nach dem Ionentauschprinzip funktionieren: Im Zuge eines chemischen Verfahrens tauscht ein Spezialharz Magnesium- und Calciumionen gegen Natriumionen. Der Kalk wird dem Trinkwasser dabei vollständig entzogen. „Mit dieser Methode reguliert das Gerät das Trinkwasser zunächst auf null Grad deutscher Härte, anschließend wird das Trinkwasser über ein spezielles Ventil mit Rohwasser auf den gewünschten Härtegrad verschnitten, z.B. auf den Idealwert von 8º dh“, erklärt Wirtz. So entsteht weiches Wasser, das gleichzeitig reich an Mineralien ist.

In seiner Regenerationszeit füllt das Gerät auch selbstständig Salz aus dem Salztank nach. Einige Modelle, wie der KaltecSoft von Honeywell, passen sich bei diesem Vorgang dem Verbrauch an. Nach dem Prinzip der Proportionalbesalzung wird nur die Menge an Salz zugeführt, die bis zum Zeitpunkt der Regeneration aufgebraucht wurde. Für einen salzsparenden Betrieb sorgt die selbstlernende Elektronik: Sie wählt anhand von kontinuierlichen Berechnungen die passende von fünf Leistungsstufen und stellt das Gerät optimal auf den durchschnittlichen Wasserverbrauch ein.

Weiches Wasser für mehr Komfort und Nachhaltigkeit
Eine Enthärtungsanlage, wie z.B. der Weichwassermeister GSX von Grünbeck, kann jederzeit nachträglich vom Fachhandwerker eingebaut werden. Möglich ist dies am Anfang der Warmwasserinstallation oder direkt nach dem Feinfilter. Einmal installiert ist der Wartungsaufwand minimal: Neben der regelmäßigen Befüllung mit Salz, die vom Hausbesitzer selbst vorgenommen werden kann, muss das Gerät jährlich von einem Fachhandwerker geprüft werden. Nutzer kommen daher mit minimalem Aufwand in den Genuss von weichem Wasser.

Enthärtungsanlagen sparen nicht nur Geld, sondern erhöhen auch den allgemeinen Komfort, wie zum Beispiel beim Badputz: Wie eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag von Blue Responsibility zeigt, empfinden mehr als die Hälfte aller Bundesbürger (58 Prozent) das Entfernen von Kalkflecken im Bad als störend. Mit einer Enthärt-ungsanlage entfällt diese Aufgabe weitestgehend, was nicht nur zum individuellen Komfort, sondern auch zum Schutz der Umwelt und zu mehr Nachhaltigkeit beiträgt. „Während viele Verbraucher bei hartem Wasser zu aggressiven Putzmitteln und höheren Mengen an Shampoo, Weichspüler und Waschmittel greifen, können Haushalte mit weichem Wasser chemische Zusätze auf ein Minimum beschränken“, bestätigt Wolfgang Burchard, Sprecher der Initiative Blue Responsibility. Weitere Argumente für Verbraucher sind die angenehmen Auswirkungen im Alltag: Weiches Wasser sorgt bei der Körperpflege für geschmeidigere Haut und Haare. Außerdem bringt es das Aroma von Kaffee und Tee zur besseren Entfaltung.

Nicht zuletzt schont weiches Wasser Rohre, Leitungen und Haushalts-
geräte. Auch ein erhöhter Energieaufwand durch Kalkablagerungen gehört mit einem Wasserenthärter der Vergangenheit an. „In Gebieten mit hartem Wasser gehört eine  Entkalkungsanlage zu den Grundinvestitionen, die jeder Hausbesitzer tätigen sollte. Denn für einen überschaubaren Preis und minimalen Wartungsaufwand sorgt die Anlage in vielen Lebensbereichen für mehr Komfort. Gleichzeitig trägt sie zum Werterhalt des Hauses bei und schont Umwelt sowie die eigene Haushaltskasse“, resümiert Burchard.

Mehr über Blue Responsibility erfahren Sie unter www.blue-responsibility.com sowie auf den Seiten der Hersteller www.syr.de, www.gruenbeck.de und www.honeywell-haustechnik.de.

Presse

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