Clevere Apps erleichtern die Arbeit des Fachhandwerkers

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Frankfurt am Main, 03. Juli 2012 - Rund eine Million mobile Applikationen, kurz Apps, für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme existieren nach BITKOM-Berechnungen weltweit – Tendenz steigend. Die führenden deutschen Hersteller der Initiative Blue Responsibility haben das Potenzial erkannt: Sie fördern mit ihren Apps das Bewusstsein für nachhaltige Sanitärlösungen durch interessante Zusatzinformationen und geeignete Tools, mit denen Montage und Auswahl von Geräten leichter fallen.

Apps sind Software-Programme, die speziell für Smartphones und Tablet PCs entwickelt werden und die mobile Nutzung des Internets erleichtern. 2011 wurden allein in Deutschland 962 Millionen Apps auf Mobiltelefone geladen, meldet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz BITKOM. Dies entspricht einem Zuwachs von 249 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Möglichkeiten der kleinen Software-Programme sind vielfältig und dienen im Sanitärbereich sowohl Architekten und Planern als auch Fachhandwerkern und Endkunden. Dornbracht hat beispielsweise die Kerninhalte seiner Webpräsenz übersichtlich als App aufbereitet: „Apps konzentrieren Informationen und Services auf das Wesentliche und sind jederzeit und überall abrufbar. Sie sind daher prädestiniert, um Nutzer für gewisse Themen wie Nachhaltigkeit zu sensibilisieren“, bestätigt Robert Müller, verantwortlich für das Online-Marketing bei Dornbracht.

Geberit präsentiert mit seiner App für Tablet PCs sein Kundenmagazin und macht es durch Filme, interaktive Karten und Audiountermalung zum multimedialen Erlebnis. „Hier haben wir die Möglichkeit, Informationen für unsere Kunden noch anschaulicher zu gestalten. Bei der Bedienung der App sind unsere Nutzer viel aktiver involviert und nehmen Inhalte bewusster wahr“, berichtet Thomas Brückle, Leiter Marketing bei Geberit. Darüber hinaus nutzen Geberit Außenmitarbeiter Apps auch, um Großhändler und Installateure zu neuen Produkte zu schulen. Kurz und prägnant zeigen die Innovation Apps wesentliche Produktvorteile und den für Endkunden entstehenden Mehrwert. Über eine Warenkorbfunktion können passende Unterlagen direkt per Mail an den Kunden verschickt werden.

Für eine besondere Art der Endkundenansprache hat sich der Badausstatter burgbad mit seiner b in touch Spiegel-App entschieden. Wer über einen entsprechenden Spiegel mit integrierter TV Box verfügt, kann per Knopfdruck Informationen auf den Badezimmerspiegel projizieren. Dabei bündelt die App nützliche Informationen zum Start in den Tag – von Nachrichten, über Stauinfos und Wetterlage bis zu neuen E-Mails. Auch ohne Spiegel kann die App auf dem Handydisplay oder iPad genutzt werden.

Montageanleitungen und Ersatzteile auf Knopfdruck
Dass Apps einen echten Mehrwert bieten und Prozesse optimieren, zeigen die innovativen Angebote der deutschen Sanitärunternehmen. So bereiten Hersteller wie Kludi und burgbad nicht nur ihr gesamtes Produktportfolio als App auf, sondern erleichtern die Arbeit des Fachhandwerkers, Planers oder Architekten zusätzlich mit Montageanleitungen, Maßzeichnungen und Datenblättern. Mit der burgbad App lässt sich per GPS-Funktion die nächste Badausstellung ausfindig machen. Die Produkte von SYR sind künftig mit QR-Codes ausgestattet, die mit einer App ausgelesen werden können. Neben technischen Daten lassen sich über die Anwendung auch die zum Modell passenden Ersatzteile bestellen.

Die neue App der Firma Neoperl unterstützt Fachkräfte und Endkunden beim Austausch von Strahlreglern, die den Wasserverbrauch bei Armaturen um bis zu 50 Prozent senken können. Einen Strahlregler zu identifizieren ist nicht immer einfach, da es eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen und Durchflussklassen gibt. Mit der „Send Me Picture“ App wird die Ermittlung von Modell, Größe und Durchflussklasse mit geringem Aufwand möglich. Mithilfe der App muss der Nutzer lediglich das ihm vorliegende Strahlreglermodell fotografieren und an Neoperl senden. Spezialisten ermitteln dann die gewünschten Informationen und liefern die Modellangaben je nach Wunsch per Mail, Telefon oder SMS an den Absender. Sowohl Profis als auch Endkunden können so in wenigen Schritten ein geeignetes Ersatzteil wählen.

Weiches Wasser im Alltag – Apps für die Wasserenthärtung

In vielen deutschen Haushalten besteht der Wunsch nach weichem Wasser, um Geräte, Hausinstallation und Haushaltskasse gleichermaßen zu schonen. Einige Sanitärhersteller bieten neben Enthärtungsanlagen Applikationen an, die mit Berechnungsprogrammen die Auswahl geeigneter Geräte erleichtern oder Kosten im Voraus kalkulieren. Die Funktion KALKulator der Grünbeck-App ermöglicht beispielsweise die Berechnung der Betriebskosten je nach Enthärtungsanlage. Hierzu muss der Nutzer die Rohwasserhärte, die gewünschte Verschnitthärte sowie die Stromkosten eingeben und erhält daraufhin eine ausführliche Kostentabelle sowie nützliche Informationen zu Nenndurchfluss, Salzverbrauch, Zeit und Abwassermenge pro Regeneration. Die Honeywell App hingegen hilft Fachplanern bei der Auswahl des geeigneten Enthärtungsgerätes anhand aktueller Rohrwasserhärte, Wasserverbrauch und gewünschtem Regenerationsintervall. Nach Eingabe der Parameter schlägt die App die passende Enthärtungsanlage vor und zeigt den voraussichtlichen Salz- und Wasserverbrauch an.

Moderne Technologien erleichtern die Zielgruppenansprache
Apps haben sich bereits zu einem wichtigen Baustein im Marketing-Mix entwickelt, meint Thomas Brückle von Geberit – sowohl für die mobile Unterstützung auf der Baustelle als auch in der Kundenberatung. Dennoch sind sich die führenden deutschen Hersteller einig: Apps werden in absehbarer Zeit kein Ersatz für Printmedien sein, sondern immer komplementär eingesetzt werden. Nichtsdestotrotz können sie Prozesse verschlanken sowie Papiermengen reduzieren und tragen somit zum Umweltschutz bei. Auch Wolfgang Burchard, Sprecher der Initiative Blue Responsibility befürwortet den Einsatz moderner Applikationen: „Apps bieten die Möglichkeit unkompliziert und schnell an die gewünschte Zielgruppe heranzutreten. Durch die Mischung aus nützlichen Funktionen und Zusatzinformationen können Botschaften nahezu ohne Streuverluste an die gewünschte Zielgruppe herangetragen werden. Vor einem solchen Trend sollte kein Unternehmen die Augen verschließen“.

Presse

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